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Der Inhalt Der Grieg-Sammlung

DAS TESTAMENTARISCHE VERMÄCHTNIS

Manuskripte von Edvard Grieg

Handschriftliche Musikalien, ca. 150, eingeschlossen Jugendarbeiten, einen Teil der Lieder, sowie andere Kompositionen, die erstmals in der Grieg Gesamtausgabe zum Druck gelangten (z.B. Symphonie c-Moll)

3 Mappen mit Skizzen;, kompositorische Konzepte, Entwürfe, Fragmente, in Arbeit befindliche Werke wie etwa Skizzen zu einem Klavierkonzert Nr.2 in h-Moll. Sämtliche Skizzen sind identifiziert und im Band 20 der Grieg-Gesamtausgabe in einem Register erfaßt.

3 Arbeitsbücher aus der Leipziger Studienzeit, versehen mit Korrekturen von Griegs Lehrern.

Literarische Arbeiten die Manuskripte jener Artikel, die Grieg für Zeitungen und Zeitschriften geschrieben hat.

Briefe von Edvard Grieg, ca. 800, darunter befinden sich ca. 400 Briefe, die an C.F. Peters, Griegs Musikverleger in Leipzig, gerichtet sind.

4 Tagebücher, aus den Jahren 1865, 1865/1866, 1905/1906 und 1907; die Tagebücher wurden 1993 von der Öffentlichen Bibliothek Bergen publiziert.

16 Haushalts- und Notizbücher von 1872/1873 und 1880-1902; Grieg legte über alle seine Ausgaben peinlichst genau Rechenschaft ab, selbst über jede einzelne Briefmarke, wobei oft auch der Name des Briefempfängers in Klammern beigefügt ist. Eingetragen in das Rechnungsbuch für das Jahr 1885 finden sich sogar Zeichnungen von Troldhaugen , seinem neuen Haus, Notizen über die Aufstellung von Màbeln und eine Liste über Pflanzen im Garten.

Manuskripte anderer Personen

Briefe von Nina.

Kompositionen von Rikard Nordraak, Griegs enger Freund; 1 gebundenes Heft.

Kompositionen und Gedichte von Freunden und Kollegen, darunter ein musikalischer Gruß von Johannes Brahms.

Briefe an Edvard und Nina Grieg, ca. 5000. Diese Sammlung enthält wertvolles kulturgeschichtliches Quellenmaterial. Gesammelt sind hier nicht nur Briefe von berühmten Künstlern der Zeit wie Brahms, Tschaikowsky, Ibsen und Bjørnson, von bekannten Politikern, Verlegern, Managern, sondern auch Briefe von Freunden, Bewunderern, von Perso nen, die selbst gerne berühmt sein wollten, von Künstlern in bedrängter Lage, die um wirtschaftliche Hilfe baten, u.s.w. Ein großer Teil dieser Sammlung existiert in Reinschrift, ist mit Anmerkungen versehen und kann - zusammen mit dem gescannten Originalbrief - am Computerschirm gelesen werden.

Gedruckte Materialien.

Griegs Notensammlung, ca. 2700 Werke, sowohl eigene wie solche anderer Komponisten, teilweise Grieg zugeeignet. In Griegs Kompositionen finden sich eigenhändig eingetragene Korrekturen wie Notizen.

Griegs Büchersammlung, sie umfaßt sowohl musiktheoretische Werke als auch Biographien, Romane und Gedichtbände, u.a. die in 20 Bände gesammelten Werke des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, versehen mit Griegs Namenszug.

Konzertprogramme, 2 gebundene Sammlungen. Die eine enthält Programme von Konzerten, die Grieg während seiner Leipziger Studienzeit besuchte, die andere von Konzerten, in denen Edvard Grieg (oft gemeinsam mit Nina) mitgewirkt hat.

Griegiana

Fotografien; darunter ein Porträt des 11jährigen mit seiner Unterschrift. Zeichnungen; angefertigt von Grieg während seiner Jugendjahre, Skizzen, die Künstlern aus seinem Bekanntenkreis galten. Des weiteren ein "Stammbuch" (oder Erinnerungsbuch) aus den 1860er Jahren. Ninas zuletzt benutzten Notenkoffer mit einigen ihrer liebsten Briefe und Bilder, samt ihrem Paß.

DER ZUWACHS DER SAMMLUNG
Manuskripte

Handschriftliche Musikalien, 28 Kompositionen aus dem Besitz von Griegs Musikverleger C.F. Peters in Leipzig, die 1986 in New York wieder aufgefunden wurden. Dank finanzieller Mittel des Norwegischen Staates konnte diese wertvolle Sammlung angekauft, in die Grieg-Sammlung eingebracht und somit wieder nach Norwegen zurückgeholt werden.

Briefe von Edvard Grieg, darunter ca. 150 Briefe an Griegs Freund Sigurd Hals, erhalten als Geschenk der Familie Hals in Oslo; 14 Briefe aus Kopenhagen, gerichtet an den Opernsänger Julius Steenberg. Zusammen mit handschriftlichen Musikalien wurden ca. 400 Briefe an Max Abraham vom Verlag C.F. Peters aus New York erworben. Die in den letzten Jahren hinzugekauften Briefe stammen auch aus Auktionen.

Gedruckte Materialien.

Erstausgabe der Kompositionen Griegs, ergänzt um verschiedene seltene Einzeldrucke, 1962 aus Dänemark angekauft.

Raubdrucke von Kompositionen Griegs.

Bücher über Edvard Grieg und seine Musik.

Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften.

Ausschnittarchiv

Archiv gesonderter Quellen, angesammelt bei der Durchführung des Grieg-Jubiläums 1993 aus Anlaß der Feiern zum 150. Geburtstag des Komponisten.

Tonträger.

Enthält ca. 1000 Schalldokumente (Schallplatten mit 78er Umlaufzeit, Langspielplatten und CDs), Tonbänder, Musikkassetten, Pianorollen. In der Schallplattensammlung befinden sich u.a. Einspielungen von Edvard Grieg als Pianist, Aufnahmen seiner Gesänge in einer Reihe von Fremdsprachen, u.a. auf lettisch, litauisch, japanisch, russisch u.a. Bei dem Klavierkonzert in a-Moll kann man die Wahl unter 100 verschiedenen Interpretationen treffen.

Videothek.

Filme über Edvard und Nina Griegs Leben, versehen mit norwegischen oder englischen Untertiteln.

Fotokopien.

Kopien von Kompositionen, Briefen und Fotografien aus fremden Archiven und Bibliotheken.

Andenken und Souvenirs.

 


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N-5015 Bergen

Tel.: 55 56 85 80/81